Amon Amarth kommen mit neuem Album nach Hamburg
Amon Amarth und Hamburg, das passt.
Am 21. Oktober 2026 kehren die schwedischen Melodic-Death-Metal-Veteranen in die Hansestadt zurück. Dieses Mal geht es nicht auf den Hamburger Großmarkt, sondern in die Sporthalle. Dort macht die große The Allfather Awakens Tour Station.
Mit dabei sind Soilwork und Orbit Culture. Drei schwedische Metal-Bands an einem Abend. Das dürfte für einen ziemlich lauten Mittwoch in Hamburg sorgen.

Für Amon Amarth ist die Sporthalle dabei nicht irgendein weiterer Termin im Tourkalender. Die Band kommt mit einem neuen Album, einer neuen Single und einer Show, die wieder ganz im Zeichen nordischer Mythologie stehen dürfte.
Tickets sind aktuell ab 87,45 Euro erhältlich. Der Preis beinhaltet laut Eventim die gesetzliche Mehrwertsteuer sowie Vorverkaufs- und Buchungsgebühren. Versandkosten kommen je nach Versandart hinzu. (Eventim)
Wiedersehen nach dem ElbRiot 2024
Hamburg kennt Amon Amarth bereits sehr gut.
Am 10. August 2024 standen Johan Hegg und seine Band als Headliner beim ElbRiot auf der Bühne des Hamburger Großmarkts. Damals bildeten unter anderem Motionless In White, Beyond The Black, The Amity Affliction, Graveyard, Brutus, Bokassa und Neaera das Festivalprogramm. Amon Amarth beschloss den Tag als Headliner.

Wer damals dabei war, erinnert sich vermutlich an das große Bühnenbild mit Wikingerschiff, Feuereffekten und den imposanten Figuren. Amon Amarth machten aus ihrem Auftritt eine komplette Show und nicht einfach nur ein Metal-Konzert.
Für mich war das 2024 ein passender ElbRiot-Abschluss. Die Band funktioniert auf einer großen Open-Air-Bühne hervorragend. Feuer, Schiffsbug, Wikinger-Optik und dazu Songs, die das Publikum nach wenigen Takten erkennt.
Jetzt gibt es die nächste Hamburger Runde. Dieses Mal allerdings unter einem Dach.
Und mit einem neuen Album im Gepäck.
The Allfather Awakens

Am 2. Oktober 2026 erscheint mit The Allfather Awakens das 13. Studioalbum von Amon Amarth. Veröffentlicht wird die Platte über Metal Blade Records.
Zehn Songs umfasst das neue Werk. Den Anfang macht Gjallarhorn. Der Song ist zugleich die erste große musikalische Ansage des neuen Albums.
Mit Upphaf hatten Amon Amarth zuvor einen eher ungewöhnlichen Weg eingeschlagen. Der Song ist das erste rein akustische Stück der Bandgeschichte. Mit Gjallarhorn ging es danach wieder deutlich härter zur Sache.
Das neue Album bleibt der nordischen Mythologie treu. Odin steht erneut im Mittelpunkt. The Allfather Awakens ist allerdings kein wirkliches Konzeptalbum. Die zehn Songs erzählen unterschiedliche Geschichten über nordische Mythologie, historische Konflikte und Themen wie Opferbereitschaft und Krieg.
Amon Amarth arbeiteten erstmals konsequent Song für Song. Ein Stück wurde komplett fertiggestellt, bevor der nächste Song an die Reihe kam. Die Aufnahmen entstanden in zwei Phasen im dänischen Studio von Produzent Jacob Hansen.
32 Jahre Amon Amarth
Dass Amon Amarth heute große Hallen in Europa füllen, war bei der Gründung der Band nicht absehbar.
1992 startete die Geschichte der Schweden zunächst unter dem Namen Scum. Nach einer frühen Demo-Phase wurde daraus Amon Amarth. Der Name stammt aus Tolkiens Welt und bedeutet sinngemäß „Schicksalsberg“.
1998 erschien mit Once Sent From The Golden Hall das erste Studioalbum.
Danach entwickelte die Band ihren eigenen Sound immer weiter. Melodic Death Metal, markante Gitarrenmelodien, Johan Heggs charakteristischer Gesang und Texte aus der nordischen Mythologie wurden zum Markenzeichen.
Mit Alben wie The Crusher, Versus The World, Fate Of Norns und With Oden On Our Side wuchs die internationale Fangemeinde.
2008 kam Twilight Of The Thunder God.
Das Album gehört bis heute zu den bekanntesten Veröffentlichungen der Band. Der Titelsong wurde zu einer der großen Hymnen von Amon Amarth. Songs wie Guardians Of Asgaard oder Live For The Kill gehören ebenfalls zu den Stücken, die bei Konzerten regelmäßig für Bewegung sorgen.
Mit Surtur Rising, Deceiver Of The Gods, Jomsviking, Berserker und The Great Heathen Army setzte die Band ihren Weg fort.
2022 erschien schließlich The Great Heathen Army. Nun folgt vier Jahre später The Allfather Awakens.
Eine Release-Show, die tatsächlich exklusiv ist
Wer Amon Amarth ganz unmittelbar mit dem neuen Album erleben möchte, bekommt dazu bereits wenige Tage vor der Hamburg-Show eine besondere Gelegenheit.
Am 6. Oktober spielen Amon Amarth eine exklusive Release-Show in der Zeche Carl in Essen.
Das Konzert ist auf gerade einmal 500 Tickets begrenzt. Die Tickets waren ausschließlich zusammen mit einem CD- oder Vinyl-Bundle über den offiziellen Bandshop erhältlich. Die entsprechenden Bundles sind inzwischen als ausverkauft gekennzeichnet. (eu.amonamarth.shop)
Für die Hamburger Fans bleibt damit die große Tourshow.
Und die dürfte deutlich größer ausfallen.
Sporthalle statt Großmarkt
Der Wechsel vom Großmarkt in die Sporthalle verändert auch die Atmosphäre.
2024 standen Amon Amarth vor einem Festivalpublikum und beschlossen einen langen Festivaltag.
2026 gehört ihnen die Sporthalle.
Die Location an der Krochmannstraße 55 bietet eine ganz andere Konzertatmosphäre. Die Sporthalle liegt direkt an der U1-Station Lattenkamp und ist damit auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.
Vor allem aber bekommt die Band deutlich mehr Raum für ihre eigene Show.
Und wer Amon Amarth kennt, weiß, dass bei dieser Band nicht nur die Musik zählt.
Wikinger, Feuer und große Hymnen
Amon Amarth haben über die Jahre eine eigene visuelle Welt aufgebaut.
Wikingerschiffe gehören dazu. Feuer gehört dazu. Die nordische Mythologie gehört dazu. Und natürlich gehört Johan Hegg dazu, der seit mehr als zwei Jahrzehnten als Frontmann das Gesicht der Band prägt.
Beim ElbRiot 2024 konnten die Hamburger bereits erleben, wie konsequent Amon Amarth ihre Musik mit der Bühnenshow verbinden. Damals wurden unter anderem ein großer Schiffsbug, zwei monumentale Figuren, Feuereffekte und Wikinger-Darsteller eingesetzt.

Elbriot Festival (Hamburg)
Was davon 2026 in der Sporthalle auftaucht, bleibt abzuwarten.
Sicher ist aber: The Allfather Awakens bietet genügend neues Material, um die Setlist zu verändern.
Und daneben warten natürlich die bekannten Songs.
- Twilight Of The Thunder God.
- Guardians Of Asgaard.
- The Pursuit Of Vikings.
- Raise Your Horns.
- War Of The Gods.
- Heidrun.
Je nachdem, wie umfangreich das neue Album in die Setlist einfließt, dürfte Hamburg also auf eine Mischung aus mehr als 20 Jahren Bandgeschichte und dem neuen Kapitel treffen.
Soilwork und Orbit Culture komplettieren den Abend
Auch das Vorprogramm kann sich sehen lassen.
Soilwork gehören seit den späten 1990er-Jahren zu den bekannten Namen des schwedischen Melodic Death Metal. Die Band verbindet Härte mit melodischen Gitarren und modernen Metal-Elementen.
Orbit Culture sind die jüngere Generation des schwedischen Metal. Ihr Sound bewegt sich zwischen Death Metal, Thrash Metal und modernen Metal-Einflüssen.
Damit bleibt der Abend musikalisch konsequent in schwedischer Hand.
Amon Amarth live in Hamburg
Amon Amarth
The Allfather Awakens Tour 2026
Mittwoch, 21. Oktober 2026
Sporthalle Hamburg
Krochmannstraße 55
22297 Hamburg
Einlass und Beginn: 18:30 Uhr
Mit:
Amon Amarth
Soilwork
Orbit Culture
Tickets: aktuell ab 87,45 Euro inklusive Vorverkaufs- und Buchungsgebühren, zuzüglich Versandkosten. (Eventim)
Die Deutschland-Tour startet am 16. Oktober in Stuttgart. Danach folgen Frankfurt, Hamburg, Leipzig, Oberhausen, Bamberg, Berlin und München.
Zwei Jahre nach dem ElbRiot
Für Hamburg ist es damit bereits das nächste Wiedersehen mit einer Band, die sich hier längst ihre eigene Fangemeinde aufgebaut hat.
2024 der Großmarkt.
2026 die Sporthalle.
Dazwischen liegt ein neues Album.
The Allfather Awakens erscheint am 2. Oktober und dürfte bei der Hamburger Show gerade einmal knapp drei Wochen alt sein.
Wer beim ElbRiot 2024 vor der Bühne stand, kennt die Amon-Amarth-Show bereits. Wer damals dabei war, darf gespannt sein, was die Schweden diesmal aus der neuen Platte und ihrer inzwischen mehr als drei Jahrzehnte langen Bandgeschichte machen.
Am 21. Oktober wissen wir mehr.
Dann erwacht der Allvater auch in Hamburg.
Danke für´s Lesen. Punkt!