The Dead Daisies in Concert (16. März 2025 im Berliner SO36) – Ein Rock’n’Roll-Feuerwerk!

Im legendären SO36, inmitten von Berlins quirligem Kreuzberger Nachtleben, bewiesen The Dead Daisies erneut, dass sie zur absoluten Spitze der Rock-Szene gehören. Schon mit dem Opener,

„Long Way to Go“ vom Album „Make some Noise“ heizte die Band das Publikum ordentlich ein – ein kraftvoller Auftakt, der keinen Zweifel an der musikalischen Klasse der Daisies ließ.

Die Band: Mit von der Partie waren Rockgrößen wie John Corabi (Ex-Mötley Crüe), David Lowy (Bandgründer), Michael Devin (Whitesnake), Tommy Clufetos (Ozzy Osborne) und Doug Aldrich, der nach langer Krankheit ein triumphales Comeback feierte. Mit seinen meisterhaften Soli zeigte Aldrich eindrucksvoll, warum er zu den Besten der Branche gehört. Am Schlagzeug legte Clufetos eine unfassbare Performance hin – als ob er nur bezahlt würde, wenn die Felle unter seinen Schlägen nachgeben. Diese Energie trug entscheidend dazu bei, den Abend mit viel Eindruck zu versehen. Bandgründer Lowy hielt sich mit seiner Rhythmussektion an der Gitarre eher zurück, bis er seinen Moment bekam und mit einer eigenen Version von Don’t Panics „Get a Haircut“ brillierte.

Natürlich hatte die Supertruppe auch noch einige Tracks aus ihrem aktuellen Album „Light ‘Em Up“ wie der Titeltrack oder „I’m Gonna Ride“ im Gepäck.

Generell: Mit einer gelungenen Mischung aus eigenen Hits wie „Long Way to Go“, „Rise Up“ und „Dead and Gone“ sowie eindrucksvollen Covers, meisterten die Musiker den Spagat zwischen traditionellem Rock und frischen Akzenten. Ein Höhepunkt war der „Medley“-Moment, als die Bands mit jeweils einigen Takten von Songs wie „Highway to Hell“ (z.B. von Aussi David Lowy), Seven Nation Army“ und „Heaven and Hell“ vorgestellt wurden – schon geile Idee!

Da die Jungs bereits ein neues Bluesalbum im Kasten haben, das im Mai erscheinen scholl, gaben sie auch gleich davon ein paar Stücke zum Besten. Die Heavy-Blues Interpretationen von Klassikern wie „Crossroads“ (Robert Johnson) und „Goin‘ Down“ (Freddie King) haben in der Daisies-Live-Version schon sehr viel hart unter dem Rock. Bin gespannt, wie die Studio-Aufnahmen klingen werden („Crossroads“ ist bereits released).

Doch auch die rockige Hymne „Mexico“ sowie das furiose Finale mit „Helter Skelter“ von den Beatles hinterließen beim Publikum einen bleibenden Eindruck.

Fazit: Im Zentrum der Show stand die geballte Energie der Musiker, die den Saal mit jeder gespielten Note im Griff hatten. Die charismatischen Gitarrenriffs, gepaart mit powervollem Gesang, machten den Abend zu einem gelungenen. Die intime Atmosphäre des SO36 verstärkte den Eindruck. Kurz: Es hat jede Menge Spaß gemacht!

Fotos und zusätzliche Informationen zu den Dead Daisies und zum Podcast findest Du im Social-Web:

Danke fürs Lesen & Hören.

Punkt!

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