
Sisters of Mercy – Pressemappe FKP-Scorpio
Seit über 40 Jahren stehen The Sisters of Mercy für eine ganz eigene Form düsterer Rockmusik. Gegründet 1980 im englischen Leeds und benannt nach einem Song von Leonard Cohen, setzte die Band um Mastermind Andrew Eldritch früh Maßstäbe in der Post-Punk-Ära. Neue Studioalben? Fehlanzeige seit über drei Jahrzehnten. Relevanz? Ungebrochen.
Zwischen Post-Punk, Industrial und epischer Größe
Ein Teil Punk, ein Teil Psychedelic, ein Teil Industrial, dazu Einflüsse von David Bowie – fertig war Anfang der 80er ein Sound, der so vorher nicht existierte. The Sisters of Mercy schufen ihre eigene Klangwelt. Düster, treibend, hypnotisch.
Der große Durchbruch gelang 1987 mit dem Album Floodland. Songs wie „Dominion“, „Lucretia My Reflection“ und das über zehnminütige Monument „This Corrosion“ sind bis heute fester Bestandteil ihrer Shows. 1990 folgte mit Vision Thing eine härtere, stärker vom Metal beeinflusste Ausrichtung. Der markante Drum-Machine-Sound und Eldritchs kryptische Texte blieben dabei das unverwechselbare Markenzeichen.
Während andere Bands regelmäßig neue Releases nachlegten, verlagerte Eldritch in den 90ern den Fokus konsequent auf die Bühne. Ein Schritt, der die Legende eher zementierte als bremste.
Legendenstatus ohne neues Album
Gemeinsam mit Bands wie Bauhaus, Joy Division, Red Lorry Yellow Lorry oder The Cure bilden The Sisters of Mercy bis heute ein stabiles Fundament für Generationen von Musikerinnen und Musikern. Ihr Einfluss reicht weit über die Gothic- und Wave-Szene hinaus.
Live gelten die „Gnadenschwestern“ ohnehin als Institution. Neben Andrew Eldritch ist vor allem der legendäre Drumcomputer Doktor Avalanche fester Bestandteil des Sounds. Wechselnde Besetzungen haben dem Projekt nie geschadet. Im Gegenteil. Jede Tour bringt neue Nuancen, ohne den Kern zu verwässern.
Wer ein Konzert der Sisters besucht, bekommt keine verklärte Rückschau. Die Setlists verbinden Klassiker mit starken Coverversionen und neueren Live-Favoriten. Der Sound bleibt massiv, die Atmosphäre intensiv, die Aura einzigartig.
Deutschlandtour Herbst 2026 – Alle Termine
- 04.10.2026 – Frankfurt, Batschkapp
- 05.10.2026 – Köln, E-Werk
- 07.10.2026 – Münster, Jovel
- 08.10.2026 – Braunschweig, Schön & Frölich
- 15.10.2026 – Hamburg, Docks
- 16.10.2026 – Dresden, Alter Schlachthof
- 18.10.2026 – Leipzig, Haus Auensee
- 19.10.2026 – Berlin, Columbiahalle
- 04.11.2026 – München, Kesselhaus
- 05.11.2026 – Stuttgart, LKA Longhorn
- 07.11.2026 – Nürnberg, Löwensaal
Tickets und Vorverkauf
Der Vorverkauf startet am Freitag, 06. Februar, um 10 Uhr. Tickets kosten ab 42,00 Euro zzgl. Gebühren. Erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie online über fkpscorpio.de und eventim.de.
Weitere Infos und Musik gibt es auf der offiziellen Website der Band.
Danke für´s Lesen. Punkt!
